Im Osten nichts Neues?

HELGA SCHUBERT, LUKAS RIETZSCHEL

Zwei große literarische Stimmen der Gegenwart öffnen unseren Blick. »Mit meinen Erzählungen wollte ich mich meiner Welt vergewissern«, so Helga Schubert. Lukas Rietzschel, Literatur-Star der jüngeren Generation, ergänzt mit seiner Perspektive.

Eine junge Frau spaziert nach der Arbeit durch Ost-Berlin. Eine Autorin wartet in Moskau darauf, die berühmte Primaballerina Galina Ulanowa treffen zu dürfen. Ein Kind atmet zum ersten Mal, eine Großmutter stirbt. In ihrem neuen Band »Luft zum Leben« (dtv) hat Helga Schubert Erzählungen aus sieben Jahrzehnten zusammengestellt, viele davon erstmals veröffentlicht. Lakonisch und beobachtungsstark dokumentieren sie den Alltag in der DDR damals und heute, erzählen von Diktatur und innerer Freiheit.

Lukas Rietzschel, geboren 1994 in der Oberlausitz, erzählt in seinem neuen Roman »Sanditz« (dtv) vom Leben in einem ostdeutschen Dorf, das durch politische Umbrüche, familiäre Konflikte und soziale Spannungen geprägt wird. Er porträtiert eine verunsicherte Generation, die zwischen Corona-Pandemie, Ukrainekrieg, Abwanderung und Perspektivlosigkeit nach Halt sucht, und erlebt, wie globale Krisen den dörflichen Alltag und private Beziehungen nachhaltig verändern.

Zwei Generationen ostdeutscher Erfahrungen, zwei prägnante literarische Stimmen: Helga Schubert und Lukas Rietzschel sprechen darüber, wie Freiheit und Demokratie neu verhandelt werden müssen.

»Innerlich unfrei gewesen bin ich nie. Das ist eine Gnade.«
HELGA SCHUBERT

Header: Coverdetail Lukas Rietzschel »Sanditz« (dtv)

KOSTENLOSER-LIVESTREAM:
Der Stream ist ausschließlich live abrufbar, es wird keine Aufzeichnung angeboten.

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Ort
Literaturhaus, Saal & Stream
Eintritt
Karten-VVK startet am 1.3.26 um 10 Uhr / Euro 20.- / 15.- / Kostenloses Festival-Streaming, ausschließlich live abrufbar, es wird keine Aufzeichnung angeboten.