Herscht 07769

Soiree mit László Krasznahorkai

Moderation: Marie Schmidt (Süddeutsche Zeitung)

Kana, eine kleine Stadt in Thüringen. Ihre abgelegene Trostlosigkeit hat Neonazis angelockt, die Einwohner betrachten sie mit Angst. Nur Florian Herscht meint, er habe Freunde auf beiden Seiten: ein hilfsbereiter Muskelprotz, der glaubt, das Universum stürze demnächst ins Nichts. Um alle vor der vermeintlichen Katastrophe zu warnen, schreibt er Briefe an Frau Merkel. Und plötzlich tauchen am Waldrand Wölfe auf, die Apokalypse scheint näher zu rücken. László Krasznahorkai, 1954 in Gyula/ Ungarn geboren, ist einer der innovativsten Autoren Europas. International bekannt wurde er 1993 mit »Melancholie des Widerstands«, 2015 wurde er mit dem International Man Booker Prize ausgezeichnet. Sein neuer Roman erzählt mit abgründigem Sarkasmus von einer beängstigenden deutschen Gegenwart (S. Fischer [s] Aus dem Ungarischen von Heike Flemming).

»Dieses Buch ist wie der Teilchenbeschleuniger, vor dem sich Herscht so fürchtet... Ein unfassbarer Teufelstango!« Clemens Meyer

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus

(Header: Coverdetail)


Ort
Literaturhaus, Saal & Stream
Eintritt
EINTRITT: SAALTICKET: Euro 12.- / 8.- // STREAMTICKET: Euro 5.- (Einzelticket) / Euro 10.- (Paarticket) / Euro 15.- (Family & Friends)

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