Di. / 27.11.2018 / 20:00 UHR /
Endstation China?

Liao Yiwu und Kai Strittmatter

Es ist das Land mit der größten Bevölkerungsdichte der Welt: China. Man denkt an technischen Fortschritt und starkes Wirtschaftswachstum. Doch wie steht es mit der Demokratie? Liao Yiwu und Kai Strittmatter berichten.

Der im deutschen Exil lebende chinesische Autor Liao Yiwu erhielt 2012 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In seinem aktuellen Buch Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass beschreibt er seine Flucht aus China – erschütternd und zugleich wortgewaltig und poetisch. Kai Strittmatter ist einer der besten China-Kenner Deutschlands, für die Süddeutsche Zeitung berichtet er aus Peking. In seinem neuen, brisanten Buch Die Neuerfindung der Diktatur analysiert er, wie Xi Jinping, der mächtigste chinesische Staats- und Parteichef seit Mao, den autoritären Staat in offener Konkurrenz zum Westen neu erfindet.

Moderation: Alex Rühle (Süddeutsche Zeitung)
Dolmetscher: Peigen Wang
Sprachen: Mandarin / Deutsch


In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtakademie München, der Hochschule für Philosophie München und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München Im Rahmen der Reihe Die Zukunft der Demokratie


/ Literaturhaus, Saal
/ Eintritt: 16,- / 10,-
/ Karten unter: 089-29 19 34-27 (Literaturhaus) oder reservix.de oder 089-54 81 81 81 muenchenticket.de


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