Mo. / 20.11.2017 / 18:00 UHR / HFF
Woher ich komme

Filme lesen – Draußen bleiben

Wie ist es, in einer halblegalen Situation aufzuwachsen? Ein Münchner Filmemacher folgt zwei hierher geflüchteten Mädchen auf ihren ganz eigenen Wegen durch die Stadt.

Er wollte seinen HFF-Abschlussfilm von 2007 über rebellierende Jugend und Verweigerung machen, sagt Alexander Riedel. Da fand er Valentina: Die 16-Jährige war als Kleinkind aus dem Kosovo nach Deutschland gekommen. Über zehn Jahre später lebt sie mit Mutter und Bruder in einer Sendlinger Flüchtlingsunterkunft, spielt mit den „HarrasLadys“ Fußball und hat eine Menge Wut im Bauch. Draußen bleiben zeigt, wie Valentina und ihre Freundin Suli versuchen, selbstbestimmt zu leben. „Ich weiß auch nicht, warum wir Aufenthalt bekommen haben und sie nicht“, sagt Suli, nachdem sie als Uigurin als politischer Flüchtling anerkannt wurde. „Das hat auch viel mit Glück zu tun, weißt du.“

Im Anschluss Filmgespräch mit Maya Reichert mit der Protagonistin Suli Kurban und dem Filmemacher Alexander Riedel

Alle Infos zur Filmreihe in Zusammenarbeit mit dem DOK.fest München

/ HFF, Kino Rot
/ Eintritt 6,-
/ Karten an der Abendkasse


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