Sa. / 18.11.2017 / 17:00 UHR / Literaturhaus
Lüge und Fiktion

Friedrich Christian Delius

Vom Wechselspiel zwischen Distanz, Ironie und Empathie: Der Georg-Büchner-Preisträger spricht über die Tücken (auto-) biografischen Schreibens.

„Gute Geschichten liegen bis heute buchstäblich auf der Straße“, sagt F. C. Delius. „Mit dem eigentlichen Stoff ist es aber nicht getan.“ Schließlich bestehe Schreiben nicht nur darin, (s)ein Leben abzuerzählen. Was es dazu noch bedarf, erläuterte der Romanautor jüngst an der Universität Koblenz-Landau unter dem Titel Kann Angela Merkel eine Romanfigur werden?

Sein Vortrag beim forum:autoren knüpft an diese Überlegungen an: F. C. Delius erörtert die unterschiedlichen Anforderungen an einen Chronisten und an einen Schriftsteller, literarische Sprachen und Perspektiven für Politik und gibt einen Einblick in sein eigenes (auto-)biografisches Schreiben.

/ Literaturhaus, Saal
/ Eintritt 10,- / 8,-
/ Eintritt frei mit Ticket des Symposions Lüge und Fiktion
/ Karten unter: 089-29 19 34 27 (Literaturhaus) oder 089-54 81 81 81
muenchenticket.de


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