/ Ausstellungen

Neben den Veranstaltungen mit über 100 Autoren werden im Rahmen des Literaturfestes München auch Ausstellungen verschiedenster Art zu sehen sein.

/ IGORT – Berichte aus der Ukraine

10.11. bis 27.11.2011, 8.00 bis 23.00 Uhr
Gasteig (Foyer, Kleiner Konzertsaal), Eintritt frei

Graphic Novels oder Comicromane bauen ebenso wie ein literarisches Werk Geschichten auf. Die Münchner Bücherschau zeigt Blätter aus dem Band Berichte aus der Ukraine von Autor und Zeichner Igort.

Serafima war erst vier Jahre alt, als 1932 das Massensterben in ihrem ukrainischen Dorf begann. Sie erzählt von Elend und Tod während dieser von Stalin provozierten Hungersnot. Anatoli erzählt von einem jüngeren Drama der ukrainischen Geschichte, von Tschernobyl. Eineinhalb Jahre ist Igort durch die Ukraine und Russland gereist, um die Erinnerungen der Menschen aufzuzeichnen. Ihm ist ein erschütterndes Porträt der Ukrainer und ihrer Schicksale gelungen.

Igort, das ist Igor Tuveri, geboren 1958 in Cagliari (Sardinien). Er gilt als einer der wichtigsten Autoren und Zeichner der italienischen Avantgarde. Neben Comics hat er ein breites grafisches Oeuvre vorzuweisen: Illustrationen, Werbung, Plattencover und Videoclips. Igort ist der Verleger von Coconino Press, er lebt in Paris. 

In Zusammenarbeit mit dem Reprodukt Verlag

/ Albrecht Glockendon 1532

10.11. bis 27.11.2011, 8.00 bis 23.00 Uhr
Gasteig (Foyer, Black Box), Eintritt frei

Das Bußgebetbuch des Nürnberger Buchmalers Albrecht Glockendon, entstanden um 1532/33, wurde für den Fürsten Johann II. von Pfalz-Simmern prächtig ausgemalt. In ungeheurem Detailreichtum erzählen die Miniaturen die alttestamentarische Geschichte von David und Bathseba und geben zugleich Einblick in das Leben an den Fürstenhöfen der Renaissance.

In Zusammenarbeit mit dem Faksimile Verlag

/ Die schönsten deutschen Bücher 2010

10.11. bis 27.11.2011, 8.00 bis 23.00 Uhr
Gasteig (Infotheke der Münchner Bücherschau, 1. OG), Eintritt frei

Bücher sind schön – nicht nur wegen des Inhalts. Auch die »Verpackung« ist wichtig. Die Stiftung Buchkunst prämiert jedes Jahr die schönsten deutschen Bücher. Kriterien für die Jury sind Satz, Grafik, umbruch, Reproduktion, Druck, Papier und Bindung. Alle ausgezeichneten Bücher sind auf der Bücherschau zu sehen. (Weitere Informationen unter www.stiftung-buchkunst.de)